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Fernsteuerung von Prüflingen von
hf-technologie
Fernsteuerung für Prüflinge ermöglicht
realistischen Betrieb bei EMV-Messungen
Ziel vieler EMV-Ingenieure ist es, EMV-Prüfungen
unter realitätsnahen Betriebsbedingungen
durchzuführen. So versuchen beispielsweise die
EMV-Ingenieure der Automobilhersteller realistische
Fahrszenarien in der EMV-Halle nachzubilden.
Neben entsprechenden Rollprüfständen ist
es dabei notwendig, den Prüfling z.B. ein Fahrzeug
zu bedienen. Auf Grund des starken elektromagnetischen
Feldes muss dies in der Messwarte
außerhalb der Messhalle erfolgen.
Das Fernsteuerungssystem von hf-technologie
löst diese Aufgabenstellung wie folgt:
Über eine Bedieneinheit, die sich außerhalb der
Messkammer befindet und über einen LWL mit
einem Aktormodul verbunden ist, können Pneumatikzylinder
oder andere pneumatische Aktoren
angesteuert werden. Hierbei können doppelt oder
einfach wirkende Pneumatikzylinder digital angesteuert
werden. Weiter können z.B. Pneumatikzylinder über Potentiometer proportional angesteuert
werden, um z.B. einen proportionalen Hub (Nachbildung
des „Gas geben“ im Kfz) oder bei einem festen
Hub eine proportionale Kraft (Bremsen) auszuführen.
Durch die Kombination von Aktoren, die digitale und
proportionale Bewegungen ausführen können (z.B.
Zylinder, Schwenkeinheiten), ist man in der Lage, ein
Motorrad oder einen PKW ferngesteuert zu bedienen.
So ist ein reales „Fahren“ auf einem Prüfstand
möglich. Auch im Rahmen von Komponententests
lassen sich mit diesem System beispielsweise Tasten,
Schalter oder Joysticks fernsteuern.
Befehlsfolgen automatisieren
Mit der zugehörigen Software können Befehlsfolgen
(z.B. aufeinander folgende Betätigung von Tastern
und Potentiometern) als Skript definiert, gespeichert
und abgerufen werden. So können in den Prüfungen
immer wiederkehrende Abfolgen wie z.B. ein Schaltvorgang
im Fahrzeug (Kupplung treten, Gas wegnehmen,
manuelle Schaltung bedienen, Kupplung
lösen, Gas geben) gespeichert und per Mausklick
aufgerufen werden. Das Remote Control System von
hf-technologie ist flexibel konfigurierbar und kann
für vielfältige Anwendungen adaptiert werden.
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LWL-Relais-Box von EMCtools
Bei vielen Messungen in Prüflaboren ist es
erforderlich die Prüflinge während der Messung
zu steuern und zu bedienen. Oft ist die Bedienung
durch Personal am Prüfling aufgrund der
Prüfbedingungen nicht möglich. Deshalb werden
bei Prüfungen kompletter Systeme häufig
mechanische Aktuatoren genutzt. Ein Beispiel
hierfür sind Prüfungen an Fahrzeugen, bei denen
Schalter im Fahrzeuginneren durch pneumatische
Finger bedient werden.
Werden Unterbaugruppen geprüft, stehen diese
Bedienelemente oft nicht zur Verfügung, und
es müssen elektrische Schaltkontakte auf andere
Weise realisiert werden. Der häufig genutzte Weg,
Gerätefunktionen bei Tests über vorhandene
Bussysteme wie CAN oder LIN zu steuern, stellt nur
einen unzureichenden Ersatz dar: Impedanzänderungen
des Kabelbaumes durch Potentialänderung
von Steuergeräteleitungen, die später im realen
System über Schaltkontakte erfolgen, werden so
nicht realistisch nachgebildet. Hier bietet sich der
Einsatz LWL-Relais-Box von EMCtools an: Acht
unabhängige Kanäle ermöglichen potentialfreies
Schalten oder Umschalten.
Mit einer Störfestigkeit bis zu 400 V/m deckt der
Relais-Aktuator praktisch alle relevanten Prüfnormen
ab. Die Steuerung erfolgt räumlich getrennt über
eine handliche Bedieneinheit. Sie wird über
Standard-Lichtwellenleiter mit dem Relais-Aktuator
verbunden. Jeder Kanal kann wahlweise über Taster
oder Schalter geschaltet werden. Der Schaltzustand
jedes Kanals wird optisch an der Bedieneinheit
angezeigt. Über den USB-Anschluß kann eine
Automatisierung des Prüfablaufes und die Steuerung über einen PC einfach realisiert werden. Auch
wichtige Betriebszustände der LWL-Relais-Box
können über USB abgefragt werden.
Datenblatt LWL-Relais-Box von EMCtools
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